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<title>Itzehoer Aktien Club</title>
<link>http://iac.de</link>
<description>Der Itzehoer Aktien Club (IAC) - Mitgliedsstärkster AktienClub Deutschlands! Ihre Teilnahme am 
Aktienclub ist schon mit 25 Euro möglich.</description>
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<copyright>2005 Itzehoer Aktien Club</copyright>
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<title>IAC</title>
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<title>Nestlé setzt auf Babybrei</title>
<description>Der Schweizer Nahrungsmittelkonzern Nestlé verleibt sich die Babynahrungssparte des amerikanischen Pharmakonzerns Pfizer ein. Kaufpreis knapp zwölf Milliarden Dollar. Nestlé stand nicht alleine da, denn auch Danone hatte ein Auge darauf geworfen und schaut nun in die Röhre. Für Lebensmittelkonzerne wie Nestlé ist der Markt rund um Babybrei und Co. deshalb so interessant, da zukünftig ein deutliches Wachstum in dem Segment erwartet wird. Für Pfizer als weltgrößtem Pharmakonzern gehört die Sparte aber nicht zum Kerngeschäft, weshalb man sie nun versilbert.

Fazit: Dass man für die Babynahrungssparte so viel zahlen würde, ist schon ein wenig überraschend. Aber das muss uns in diesem Fall nicht besonders stören. Denn auch wenn der Kaufpreis etwas hoch erscheint, so heisst das im Umkehrschluss, dass Pfizer, die wir ja auch im Gemeinschaftsdepot haben, einen stattlichen Preis dafür erzielt hat.</description>
<link>http://iac.de/aktienclub/main/index.php?id=FNarchiv&m=04&y=2012#627</link>
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<title>EMC profitiert vom Cloud-Trend</title>
<description>Der weltgrößte Speicherhersteller EMC hat im ersten Quartal dank hoher Nachfrage die Markterwartungen übertroffen. Der Konzern konnte seinen Umsatz gegenüber dem Vorjahresquartal um 11% auf 5,1 Mrd. Dollar steigern. Unterm Strich legte EMC beim Nettogewinn mit 23% auf 587 Mio. Dollar sogar noch um einiges stärker zu. Die Amerikaner profitieren neben der nicht abnehmenden Nachfrage für Speicherprodukte auch von dem gut laufenden Geschäft der Software-Tochter VMware, die im stark wachsenden Geschäftsfeld Cloud Computing tätig ist. Beim Cloud Computing lagern Programme oder Daten zentral auf großen Rechnern und werden nur bei Bedarf vom Arbeitsplatz-PC abgerufen.

Fazit: EMC ist der größte Anbieter von Systemen zur elektronischen Speicherung und Verarbeitung von Daten und ist daher einer der Hauptprofiteure einer weltweit wachsenden Datenmenge. Für das gesamte Geschäftsjahr 2012 erwartet EMC einen Umsatz von 22 Mrd. Dollar. Das Ergebnis soll insgesamt 3,8 Mrd. Dollar betragen.</description>
<link>http://iac.de/aktienclub/main/index.php?id=FNarchiv&m=04&y=2012#626</link>
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<title>Glaxo will Genspezialisten</title>
<description>Der britische Pharmariese GlaxoSmithkline will seinen Forschungspartner Human Genome Sciences in einem Milliardengeschäft übernehmen. Die Briten haben insgesamt 2,6 Mrd. Dollar in bar geboten, was einem satten Aufschlag von 81% auf den letzten Börsenkurs entspricht. Das Übernahmeinteresse fand bei Human Genome Sciences jedoch wenig Gegenliebe und wurde kurzerhand als zu niedrig abgelehnt. Human Genome Sciences analysiert menschliche Gene, baut Datenbanken auf und bietet diese Pharmaunternehmen zur Nutzung an.

Fazit: GlaxoSmithkline arbeitet schon länger mit dem US-Genspezialisten zusammen und galt schon lange als möglicher Käufer. Beide Unternehmen entwickeln gemeinsam Medikamente zur Behandlung von Herzkrankheiten und Diabetes. Wir sind zuversichtlich, dass die Übernahme letztendlich doch noch klappen wird, da es andere Interessenten aufgrund der bestehenden engen Zusammenarbeit schwer haben dürften.</description>
<link>http://iac.de/aktienclub/main/index.php?id=FNarchiv&m=04&y=2012#625</link>
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<title>Philip Morris verkauft mehr Zigaretten</title>
<description>Rauchverbote hin oder her: Der Marlboro-Hersteller hat im ersten Quartal rund 5% mehr Zigaretten verkauft als vor einem Jahr. Auch die Geschäftszahlen stimmen. So konnten die Amerikaner sowohl beim Umsatz als auch beim Gewinn zulegen und damit sogar die Erwartungen des Marktes schlagen. Den Umsatz bezifferte der Tabak-Riese mit 18,02 Mrd. Dollar nach 16,53 Mrd. Dollar im Vorjahresquartal. Der Nettogewinn wurde um 13% auf 2,16 Mrd. Dollar gesteigert. "Wir sind in das Jahr 2012 mit einer starken Aufwärtsdynamik gestartet", so Konzernchef Louis Camilleri.

Fazit: Der weltgrößte börsennotierte Zigarettenhersteller ist gut in Schwung. Verantwortlich für die positive Entwicklung waren neben einem starken Absatzwachstum in Asien auch Preiserhöhungen. Allein diese brachten in den drei Monaten einen zusätzlichen Umsatz von rund 370 Mio. Dollar.</description>
<link>http://iac.de/aktienclub/main/index.php?id=FNarchiv&m=04&y=2012#624</link>
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<title>Warren Buffett: Prostata-Krebs</title>
<description>Schlechte Nachrichten von Warren Buffett. Der Chef und Gründer von Berkshire Hathaway hat Prostata-Krebs. Allerdings "nur" im ersten Stadium. Laut Ärzten ist die Krankheit nicht lebensbedrohlich. Auch Buffett gibt sich tapfer gegenüber Berkshire-Aktionären. "Ich fühle mich großartig – so, als wäre ich in meiner normalen exzellenten körperlichen Verfassung – und mein Energie-Level beträgt 100 Prozent", so Buffett. Ab Mitte Juli werde er sich einer zweimonatigen Bestrahlungstherapie unterziehen. "Sollte sich mein Gesundheitszustand ändern, werde ich die Aktionäre unverzüglich informieren", schreibt Buffett in seinem Brief an die Aktionäre. Er glaube aber, dass dies nicht so bald der Fall sein wird.

Fazit: Die bei Buffett diagnostizierte Krankheit ist das früheste und somit das am wenigsten gefährliche der vier Stadien des Prostata-Krebses. Da sich noch keine Metastasen gebildet haben, liegt die Überlebenswahrscheinlichkeit für die nächsten fünf Jahre laut der American Cancer Society bei beinahe 100%. Wir wünschen Warren Buffett alles Gute und eine baldige Genesung.</description>
<link>http://iac.de/aktienclub/main/index.php?id=FNarchiv&m=04&y=2012#623</link>
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<title>HSBC zieht´s an den Golf</title>
<description>Die britische Großbank HSBC übernimmt das Geschäft des angeschlagenen Konkurrenten Lloyds in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Die Institute einigten sich auf einen Preis von 769 Millionen Dollar für das Privat- und Firmenkundengeschäft in den Golfstaaten. Während Lloyds im Zuge der Finanzkrise teilverstaatlicht wurde, gilt HSBC als einer der Gewinner. Um sich auf die neuen strengeren Kapitalvorschriften vorzubereiten hat sich das Unternehmen aber ein Sparprogramm verordnet, in dessen Zuge man sich beispielsweise aus dem kanadischen Privatkunden-Kreditgeschäft zurückziehen will. Die Golfstaaten dagegen gelten als Wachstumsregion. "Die Übernahme unterstreicht die strategische Bedeutung der Region für HSBC", sagte der Regionalmanager Simon Cooper.

Fazit: HSBC ist stark genug, um die sich bietenden Wachstumschancen zu nutzen. Mit der Übernahme untermauert der Finanzkonzern seine führende Position in den Emiraten. HSBC gewinnt durch den Zukauf rund 8.880 Kunden.</description>
<link>http://iac.de/aktienclub/main/index.php?id=FNarchiv&m=03&y=2012#622</link>
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<title>Shell schielt aufs Gas aus Ostafrika</title>
<description>Gewinnplus rund 50%, Umsatzzuwachs rund 30%: Shells 2011er Bilanz kann sich sehen lassen. Damit die Dynamik hoch bleibt, will sich der Ölmulti mit einer milliardenschweren Übernahme den Zugriff auf riesige Gasvorkommen in Ostafrika sichern. Dazu bietet der britisch-niederländische Konzern umgerechnet 1,2 Mrd. Euro für die in Mosambik tätige Gesellschaft Cove Energy. Die wichtigste Beteiligung von Cove ist ein Anteil in Höhe von 8,5% an einem immensen Gasvorkommen vor der Küste Mosambiks. Shell ist führend darin, Erdgas durch Kühlung zu verflüssigen und damit für den Export in Tankern aufzubereiten.

Fazit: Ostafrika wurde im Gegensatz zu Westafrika von den westlichen Großunternehmen aufgrund der mangelnden Infrastruktur und der Instabilität gemieden. Shell ist allerdings bereits im ostafrikanischen Tansania vertreten und vorbehaltlich der Zustimmung für die Cove-Übernahme dann auch in Mosambik.
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<link>http://iac.de/aktienclub/main/index.php?id=FNarchiv&m=02&y=2012#621</link>
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<title>Nestlé wächst weiter</title>
<description>Kleine, teure Metallkapseln, mit ausgewählten Kaffee-Spezialitäten gefüllt, sind einer der Schlüssel für Nestlés Erfolg. Das Nespresso-Geschäft übertrumpft mit seinen Wachstumsraten die althergebrachten Marken der Schweizer. Dabei legten die Nespresso-Sparte sowie der Absatz in den Schwellenländern besonders stark zu. Die Marke Nespresso wuchs um stolze 20% – so stark wie keine andere Marke des Nahrungsmittelriesen. In den so genannten aufstrebenden Märkten verbuchte Nestlé mit gut 13% dreimal soviel Wachstum wie in den Industrieländern. Vor allem in Lateinamerika und Asien konnte Nestlé punkten.

Fazit: Nicht nur mit den vergleichsweise teuren Kult-Kaffeekapseln lässt sich gutes Geld verdienen. Auch mit anderen Premium-Produkten wie den teuren Wässerchen Nestlé Aquarel, Vittel, San Pellegrino und Perrier wächst Nestlé. Das Süßwaren-Geschäft mit Kit-Kat-Schokoriegeln und Smarties läuft dank der starken Nachfrage aus Schwellenländern ebenfalls gut. Und auch der Markt für Babynahrung (Alete, Beba) und Fertigprodukte (Maggi, Thomy) hält sich wacker. Kein Wunder, dass die Aktie heute entgegen dem Börsentrend deutlich zulegen kann.</description>
<link>http://iac.de/aktienclub/main/index.php?id=FNarchiv&m=02&y=2012#620</link>
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<title>McDonald´s: Besucherrekord in Deutschland</title>
<description>Angeblich geht ja keiner hin und trotzdem erlebte McDonald´s 2011 ein Rekordjahr in Deutschland. Der Umsatz stieg um 5,9%, und die Restaurantkette zählte erstmals mehr als eine Milliarde Gäste. Pro Tag gehen danach rund 2,7 Millionen Kunden in Deutschland zu McDonald´s. "Der Gästerekord und das erfolgreiche vergangene Jahr bestätigen unsere Unternehmensstrategie, konsequent den Gast in den Mittelpunkt zu stellen", erklärte Bane Knezevic, Vorstandschef von McDonald´s Deutschland. Nach Unternehmensangaben erhöhte sich die Zahl der Restaurants hierzulande auf 1.415, die der Beschäftigten auf 64. 000. Für 2012 kündigte das Unternehmen an, weitere Restaurants zu eröffnen und weiter zu wachsen.

Fazit: Die Modernisierung der Restaurants auf mehr Lifestyle trägt weiterhin Früchte. Nicht nur in Deutschland hält die Erfolgsgeschichte McDonald´s weiter an.</description>
<link>http://iac.de/aktienclub/main/index.php?id=FNarchiv&m=02&y=2012#619</link>
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<title>Oracle kontert SAP</title>
<description>Im Wettstreit um den Wachstumsmarkt Cloud-Computing zeigt Oracle mit einer weiteren milliardenschweren Übernahme seinem Erzrivalen SAP die Zähne. Der Software-Konzern bietet 1,9 Mrd. Dollar für die auf Personalmanagement-Software spezialisierte Taleo Corporation. Beim Cloud-Computing steckt die Software nicht mehr im Rechner, sondern wird über das Internet heruntergeladen und ist jederzeit auf dem PC, dem Laptop oder dem Handy verfügbar. Der Bereich gilt als absoluter Boom-Markt. Oracles Kaufpreis beträgt 46 Dollar je Taleo-Aktie. Das ist ein Aufschlag von 18% im Vergleich zum Aktienkurs vor Bekanntgabe der Akquisition.

Fazit: Mit dem Deal kontert Oracle den jüngsten SAP-Vorstoß ins Cloud-Computing (Übernahmeangebot für SuccessFactors). Während SAP in diesem Bereich allerdings noch recht mager aufgestellt ist, komplettiert Oracle mit dem Zukauf bereits sein Angebot in diesem Bereich.</description>
<link>http://iac.de/aktienclub/main/index.php?id=FNarchiv&m=02&y=2012#615</link>
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<title>Bei Shell sprudelt´s</title>
<description>Beim britisch-niederländischen Ölkonzern Royal Dutch Shell hat auch im Jahr 2011 der Gewinn kräftig gesprudelt. Der Nettogewinn kletterte im Gesamtjahr um satte 54% auf 30,9 Mrd. Dollar. Der Umsatz lag im Jahr 2011 bei 484 Mrd. Dollar nach 378 Mrd. im Jahr zuvor. Trotz dieser tollen Zahlen sollten sich Anleger auf schwankende Quartalsergebnisse einstellen, da es in den letzten Jahren zu starken Preisänderungen auf den Energiemärkten gekommen ist. Das dürfte auch 2012 der Fall sein. Wachstum verspricht sich Royal Dutch Shell vor allem aus aufstrebenden Entwicklungsländern. Shell werde in den nächsten Jahren neue Reserven im Umfang von 20 Milliarden Barrel Öl förderreif machen.

Fazit: 30 Milliarden Nettogewinn sprechen schon eine klare Sprache. Da kann es uns als Langfrist-Investoren auch egal sein, ob ein Quartal mal etwas schwächer und das nächste umso stärker ausfällt. Entscheidend ist, dass das Jahresergebnis und der langfristige Gewinntrend stimmen. Und das ist bei Royal Dutch Shell allemal der Fall.</description>
<link>http://iac.de/aktienclub/main/index.php?id=FNarchiv&m=02&y=2012#614</link>
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<title>Münchener Rück: Jahr der Extreme</title>
<description>Tsunami in Japan, Beben in Neuseeland, Tornados in den USA und dann auch noch die europäische Schuldenkrise - der Münchener Rück blieb 2011 nichts erspart. "So ein Jahr wie 2011 haben wir noch nicht erlebt", resummierte Finanzvorstand Jörg Schneider entsprechend. Es ist allerdings beachtlich, dass der Rückversicherer unter diesen Umständen noch die Gewinnzone erreicht hat. Unterm Strich verdienten die Münchner im abgelaufenen Jahr 710 Mio. Euro. Das ist zwar deutlich weniger als im Vorjahr, aber auch deutlich mehr als Analysten dem Unternehmen zugetraut hatten. Trotz des Jahresergebnisses will die Münchener Rück nicht an ihrer konstanten Dividendenpolitik rütteln. Der Rückversicherer will seinen Aktionären 6,25 Euro je Aktie ausschütten.

Fazit: Auch wenn das Thema der Euro-Staatsschuldenkrise noch längere Zeit die Finanzbranche beschäftigen wird, so ist in 2012 mit einem ähnlich katastrophalen Schadenverlauf rein aus statistischen Gründen nicht zu rechnen. Das sollte auch den Gewinn beflügeln. Und in der Zwischenzeit gibt´s eine Dividendenrendite von über 6%.</description>
<link>http://iac.de/aktienclub/main/index.php?id=FNarchiv&m=02&y=2012#613</link>
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<title>Disney: Deal mit RTL</title>
<description>Wer bietet mehr? RTL und ProSiebenSat.1 buhlten lange um die Fernsehrechte von Walt Disney. Letztendlich hat RTL das Rennen gemacht, wahrscheinlich weil sie das meiste Geld geboten haben. Gut für Disney. Dank des Vertrags werden bei RTL künftig Kinoproduktionen von Walt Disney, Marvel, Dreamworks und der Animationsschmiede Pixar zu sehen sein. Dazu gehören kommende Blockbuster wie "John Carter - Zwischen zwei Welten", der Pixar-Streifen "Merida - Legende der Highlands" und die Comicverfilmung "The Avengers", die allesamt noch in diesem Jahr in die Kinos kommen sollen.

Fazit: Mit der Kooperation von Disney und RTL finden zwei Marken zusammen, die in ihren jeweiligen Bereichen führend sind. Auch wenn über die geflossenen Gelder zunächst nichts bekannt wurde, so dürfte sich der Deal für Disney lohnen. Nach Einschätzung von Branchenkennern soll sich die Summe in einem dreistelligen Millionenbereich bewegen.</description>
<link>http://iac.de/aktienclub/main/index.php?id=FNarchiv&m=02&y=2012#612</link>
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<title>Havarie belastet Carnival</title>
<description>Die Havarie des Kreuzfahrtschiffes "Costa Concordia" bestimmt im Moment die Nachrichten. Das hat auch die Zentrale von Carnival in Alarmstimmung versetzt. Schließlich dominiert der Konzern mit seinen zehn großen Tochtergesellschaften den Weltmarkt. Auch die italienische Reederei Costa Cruises gehört zur Unternehmensgruppe. Die Kreuzfahrtlinie mit Sitz in Genua betreibt insgesamt 15 Schiffe und ist damit die größte in Europa. Die Märkte reagierten heute morgen schockiert auf das Schiffsunglück vor der Toskana. Die Carnival-Aktie brach zeitweise um 30% ein, notiert gegen Mittag immer noch 15% im Minus.

Fazit: Nach derzeitigen Informationen scheint der Kapitän äußerst fahrlässig gehandelt und so das Unglück herbeigeführt zu haben. Da das Schiff in diesem Jahr nicht einsatzfähig sein wird, beträgt der finanzielle Schaden bei Carnival eigenen Angaben zufolge rund 90 Mio. Dollar. Dass Reisende sich in Zukunft von Kreuzfahrten zurückziehen werden, glauben wir indes nicht. Das Geschäft mit den Kreuzfahrten ist das am stärksten wachsende in der gesamten Tourismusindustrie.</description>
<link>http://iac.de/aktienclub/main/index.php?id=FNarchiv&m=01&y=2012#611</link>
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<title>E.ON investiert in Brasilien</title>
<description>Nach der Energiewende in Deutschland hatte der Energieversorger angekündigt, seinen Fokus ins Ausland zu verlagern. Dem folgen nun Taten. E.ON steigt groß in den brasilianischen Markt ein. Zunächst erwerben die Düsseldorfer eine zehnprozentige Beteiligung am brasilianischen Versorger MPX für rund 350 Mio. Euro. MPX gehört dem Milliardär Eike Batista, der als reichster Brasilianer gehandelt wird. Zusätzlich wollen beide ein Joint Venture gründen, das zum größten brasilianischen Energieversorgungsunternehmen ausgebaut werden soll. Das neue Gemeinschaftsunternehmen soll Kraftwerksprojekte im Umfang von 20.000 Megawatt weiterentwickeln und wird sowohl in Kohle- und Gasprojekte als auch in erneuerbare Energien investieren.

Fazit: In Brasilien mit seinen fast 200 Millionen Einwohnern steigt die Stromnachfrage jährlich um 5%, während in Deutschland allenfalls schwache Zuwachsraten erwartet werden. Daher macht der Schritt nach Lateinamerika langfristig Sinn. Bei seinen weltweiten Wachstumsbestrebungen hat E.ON neben Brasilien auch die Türkei und Indien ins Auge gefasst.</description>
<link>http://iac.de/aktienclub/main/index.php?id=FNarchiv&m=01&y=2012#610</link>
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<title>Amgen legt noch eine Schippe drauf</title>
<description>Da der Biotechkonzern in der Vergangenheit die freien Mittel vorrangig in neues Wachstum gesteckt hat, fällt die Dividendenhistorie der Amerikaner recht überschaubar aus. Im September dieses Jahres wurde gar erstmals eine Dividende gezahlt. Nun gibt es schon einen satten Zuschlag. Die kommende Quartalsausschüttung soll um 28,5% erhöht werden. Bezogen auf den aktuellen Börsenkurs ergibt das eine Dividendenrendite von immerhin 2,5%. Auch an der Unternehmensspitze tut sich etwas: Bob Bradway rückt kommenden Mai an die Konzernspitze auf. Er folgt auf den langjährigen Unternehmenschef Kevin Sharer, der in den Ruhestand geht.

Fazit: 1980 gründete eine Gruppe junger Wissenschaftler um den Unternehmer George Rathman die Biotech-Firma Applied Molecular Genetics. Heute ist Amgen das weltweit größte Biotechnologieunternehmen.</description>
<link>http://iac.de/aktienclub/main/index.php?id=FNarchiv&m=12&y=2011#609</link>
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<title>Coca-Cola expandiert im Nahen Osten</title>
<description>Den Getränkehersteller zieht es in den Nahen Osten - speziell nach Saudi-Arabien. Wie Coca-Cola mitteilte, ist bereits eine verbindliche Vereinbarung zum Kauf der Hälfte der Getränkesparte von Aujan Industries getroffen worden. Dies wurde auch von den Arabern bestätigt. Der Deal soll einen Wert von knapp einer Milliarde Dollar haben. Die Amerikaner möchten dadurch ihre Präsenz in der Region verbessern.

Fazit: Aujan ist einer der größten Getränkehersteller im Nahen Osten mit jährlichen Gesamteinnahmen von rund 850 Mio. Dollar und passt sehr gut zu Coca-Colas Expansionsstrategie. Der Getränkeriese hatte im Oktober angekündigt, innerhalb der nächsten zehn Jahre stark im Nahen Osten und in Nordafrika investieren zu wollen.</description>
<link>http://iac.de/aktienclub/main/index.php?id=FNarchiv&m=12&y=2011#608</link>
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<title>Pfizer beglückt Aktionäre</title>
<description>Der weltweit größte Pharmakonzern erhöht die Dividende für das erste Quartal 2012 um 10%. Pfizer schüttet damit zukünftig 0,88 Dollar auf das Jahr gerechnet an die Anteilsinhaber aus. Zusätzlich gab Konzernchef Ian Read bekannt, eigene Aktien im Wert von bis zu zehn Milliarden Dollar zurückzukaufen. Im kommenden Jahr sind dafür rund fünf Milliarden Dollar vorgesehen. Den Rest der angestrebten Summe will der Pharmariese 2013 und danach für Rückkäufe aufwenden.

Fazit: Zwar ist der Patentschutz für Pfizers Hauptmedikament Ende November in den USA ausgelaufen, dennoch verdient das Unternehmen mit seinen anderen Präparaten so prächtig, um die Dividende weiter zu steigern. Beim derzeitigen Börsenkurs erhalten Aktionäre eine Dividendenrendite von 4,3%. Die neue, gesteigerte Dividende ist die 293. Quartalsdividende in Folge, die der Hersteller von Viagra ausbezahlt.</description>
<link>http://iac.de/aktienclub/main/index.php?id=FNarchiv&m=12&y=2011#607</link>
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<title>Nokia steht nicht mehr auf Luxus</title>
<description>Edelmetalle, Saphire, Lifestyle-Berater - für diesen Luxus steht die britische Tochter Vertu. Die handgefertigten und mit Saphiren verzierten Vertu-Handys aus Edelmetallen können locker Preise von mehr als 200.000 Euro erreichen. Ganz im Gegensatz zu den eher günstigen Nokia-Modellen. Über eine spezielle Taste erreichen die Nutzer eines Vertu-Handys ein ganzes Team von Lifestyle-Managern und persönlichen Betreuern, das ihnen in allen Lebenslagen beisteht. Die Geräte sind – wen wundert's – vor allem bei der zahlungskräftigen Kundschaft in Russland, Asien und im Nahen Osten beliebt. Vor diesem Hintergrund ist es keine Überraschung, dass es quasi keine Synergien zwischen Nokia und Vertu gibt. Folgerichtig bemühen sich die Finnen jetzt um einen Verkauf der Sparte.

Fazit: Einerseits könnte man meinen, Vertu und Nokia passen ideal zusammen, da Massenmarkt und exklusive Luxus-Handys sich ergänzen. Andererseits liegen beide so weit auseinander, dass keinerlei Synergien zwischen beiden Geschäftsfeldern realisiert werden können. Wir erachten die Loslösung von der Nobelmarke nur konsequent und richtig.</description>
<link>http://iac.de/aktienclub/main/index.php?id=FNarchiv&m=12&y=2011#606</link>
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<title>Walt Disney: Geschenk für die Aktionäre</title>
<description>Der weltgrößte Unterhaltungskonzern erhöht seine jährliche Dividendenausschüttung um satte 50% auf 0,60 Dollar je Aktie. Und das nicht ohne Grund. Der Betreiber von Fernsehsendern, Filmstudios sowie Disney-Themenparks hat im gerade abgelaufenen Geschäftsjahr 2011 einen Rekordumsatz und Rekordgewinn erzielt. Wachstumstreiber waren dabei die hohen Besucherzahlen in den Freizeitparks und Ferienclubs und die gestiegenen Einnahmen der Disney-Familienprogramme. "Walt Disney hatte ein wahrlich starkes Geschäftsjahr", so Konzernchef Robert A. Iger.

Fazit: Walt Disney zahlt nun schon das 56. Jahr in Folge eine Dividende an seine Aktionäre aus. Auch für die Zukunft ist vom Unterhaltungsriesen einiges zu erwarten. Im März 2012 soll mit der "Disney Fantasy" der vierte Luxusliner mit Platz für 4.000 Passagiere startklar sein. Zusätzlich hat Disney bereits mit dem Bau seines ersten Freizeitparks in China begonnen.</description>
<link>http://iac.de/aktienclub/main/index.php?id=FNarchiv&m=12&y=2011#605</link>
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